Neueröffnung Büro-Hub in der Karl-Marx-Allee

Karl-Marx-Allee 78 – ehemalige Karl-Marx-Buchhandlung

Im Januar 2022 eröffnen wir – CKSA | Christoph Kohl Stadtplaner Architekten – hier eine Außenstelle und ein neues Kapitel unserer Bürogeschichte. Dies geschieht mit der Absicht, die Einmaligkeit des historischen Ortes mit der aktuellen Geschichte zu verknüpfen und die daraus für unseren Beruf resultierenden Anforderungen aufzugreifen. Doch das neue Büro soll nicht nur Arbeitsraum werden, sondern als ckSALON auch Platz für regelmäßige Ausstellungen, Veranstaltungen und den Dialog mit Politik und Gesellschaft bieten.

Den Auftakt macht die Kunst-Installation „Das Karlpital“ der Chemnitzer Künstlerin Andrea Steinert. Die offizielle Eröffnung wird Pandemie-bedingt vermutlich erst im Frühling dieses Jahres stattfinden können.

Die Karl-Marx-Allee, das als Stalinallee zwischen 1952 und 1958 erbaute große sozialistische Prestigeobjekt in Berlin, gehört zu den maßgeblichen städtebaulichen und architektonischen Statements des 20. Jahrhunderts. Was die Karl-Marx-Allee im Großen, das sind die unter Denkmalschutz stehenden Räumlichkeiten der Karl-Marx-Buchhandlung im Kleinen. Die Lettern der geschwungenen gelben Leuchtschrift sind weithin bekannt. Eröffnet im September 1953 konnte sich die legendäre Buchhaltung noch über die Wende und die Deutsche Vereinigung hinweg bis 2008 halten. In den Filmen „Goodbye, Lenin!“ war sie zu sehen und in „Das Leben der Anderen“. In Architekturführern nimmt sie ebenso breiten Raum ein wie in Geschichtsbüchern zur DDR und Romanen über die Rolle von Stadtplanern und Architekten zu ihrer Zeit. Zu nennen sind Brigitte Reimanns „Franziska Linkerhand“ und Stefan Heyms „Die Architekten“.