14. April 2026
Zusammen mit Uniola haben wir an einer intensiven, 4-tägigen Planungswerkstatt auf dem Universitätscampus von Duisburg teilgenommen und danach in der Ausarbeitungsphase unsere Ideen konkretisiert. Unser Beitrag wurde jetzt mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
In Abstimmung mit der Universität Duisburg Essen und der Stadt Duisburg hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen ein städtebaulich-freiraumplanerisches Werkstattverfahren für den Universitätscampus Duisburg ausgelobt. Ziel ist eine geordnete städtebauliche Entwicklung mit klaren Flächenpotenzialen, einer Campus-Mitte, autoarmen Erschließungen sowie der qualitativen Aufwertung von Frei- und Wegeverbindungen. Im Fokus steht die Entwicklung eines räumlich klar gefassten, identitätsstiftenden und funktional gegliederten Campus-Ensembles, das den Standort auch zur Lotharstraße und zu den angrenzenden Wohnquartieren hin ablesbar macht. Innerhalb des bestehenden Bebauungsplans soll der Campus mit einem ambitionierten Raumprogramm verdichtet werden.
Campus-Wiese als neues Herz der Universität
Dieser Freiraum wird durch die Hauptmensa mit ihrer einladenden Außenterrasse belebt. Er bietet nicht nur Aufenthaltsqualität, sondern auch Platz für Veranstaltungen und studentische Initiativen. Im Süden wird die Wiese vom Backsteinbau des ehemaligen Klinikums begrenzt.
Die Wiese ist Teil eines Rückgrats, das mittig durch den Campus verläuft und für sämtliche Fakultäten die wichtigste Adresse bildet. Im Norden werden die architektonisch besonderen „Keksdosen” freigestellt und bilden um einen kleinen Platz den nördlichen Abschluss. Im Süden mündet das Rückgrat in einen kleinen Platz am Audimax. Zwei neue, kleine Hochpunkte am Rückgrat schaffen neue Blickbeziehungen und Identität.
Die Eingänge zum Campus von der westlich verlaufenden Lotharstraße aus werden durch neue Häuser räumlich klar gefasst. Zwischen den Eingängen wird der Baumbestand verstärkt, um zwei kleine Wäldchen zu bilden. So ist der im Wald gebaute Campus auch von der Stadtseite aus als grüner Campus erkennbar und allseitig vom Wald eingerahmt.
Illustration oben: Katharina Cordsen
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